Äquatoriale Montierungen
Die in Astronomie meist verbreitete Montierungen sind sogenannte
Parallaktische (auch Äquatorialisch genannt) montierungen. Das bedeutet,
dass die untere Achse genau richtung Nordpol gezeigt ist: dadurch die
Sternen können mit einem einzigen Motor nachgeführt werden.
Selbstverständlich kann eine parallaktische Montierung mit verschiedenen
Extras nach Herzenslust bestücken, bis zu der Niveau einer
vollautomatisierten Remote-Sterwarte!
Die
Wichtigste Aufgabe einer Montierung ist die Stabilität, und die
Fähigkeit, die langsam bewegende Himmelskörper präzise nachzuführen. Man
sollte besondere Acht geben an den Tripod (Aluminium, Stahl, Karbon
usw...), die Lagerung der Achsen (nur Rutschflächen, Kugel- oder
Walzengelagert, evtl. spezielle schrägwirkende Lagerung), die
Kraftübertragung (Zahnrad, oder Schnecke und Schneckenrad, eventuell
Reibrad) und die verwendete Materialien (Aluminium, Messing, Stahl oder
Bronze). Oft ähnlich aussehende Montierungen haben deutlich verschiedene
Eigenschaften und entsprechen völlig andere Qualitätsniveau!