Welches Teleskop zur Deepsky-Beobachtung bis 400 EUR
Ort: Outdoor
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Teleskop Paket für Deepsky-Beobachtung um 400 EUR
Deep-Sky-Objekte sind Sternhaufen, Galaxien und verschiedene Nebel – allesamt lichtschwache Objekte, von denen nur wenige mit bloßem Auge sichtbar sind. Die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten erfordert zwar keine hohe Vergrößerung, jedoch müssen die Nebel zuerst gesucht und gefunden werden. Daher ist diese Art der Beobachtung bei Teleskop-Neulinge nicht allzu beliebt. Glücklicherweise nehmen uns moderne Teleskop-Montierungen die mühsame Arbeit des Aufsuchens der Objekte ab.
Man sagt, ein optimales Deep-Sky-Teleskop hat drei Eigenschaften:
- Es findet das Objekt selbst.
- Es sammelt genug Licht, um das Objekt sichtbar zu machen.
- Es kostet nicht viel.
Sie können davon zwei wählen!
Wir sind uns sicher einig, dass die zweite Eigenschaft (genügend Licht zu sammeln) nicht verhandelbar ist. Es wäre sinnlos, eine Montierung zu kaufen, die die richtige Himmelsposition findet, aber das darauf montierte Teleskop zu klein ist, um das Deep-Sky-Objekt überhaupt sehen zu können. Somit bleibt entweder die Möglichkeit, das Objekt selbst manuell mithilfe von Sternkarten aufzusuchen oder tiefer in die Geldbörse zu greifen.
Das günstigste noch sinnvolle Teleskop, das für Deep-Sky-Beobachtungen geeignet ist, können wir dennoch für 400 EUR anbieten! Die Objekte Ihrer Begierde müssen Sie jedoch selbst finden!
Paketinhalt
- SkyWatcher 130/650 Newton-Teleskop auf StarQuest-Stativ – im Wert von 349 EUR
(Grundausstattung: parallaktische Montierung mit Feinverstellung an beiden Achsen, StarPointer, 2 Okulare mit 65-facher und 26-facher Vergrößerung) - 5,5 mm LAPF (Lacerta Premium Flat) Okular – für 118-fache Vergrößerung, im Wert von 59 EUR
- UHC-Nebelfilter – ins Okular einschraubbar, im Wert von 58 EUR
- DeepMap – laminierte, detailreiche Messier-Objekt-Aufsuchkarte, im Wert von 15 EUR
- STERNATLAS von Peter Vizi – mit Aufsuchkarten aller (!) Deep-Sky-Objekte bis zur 12. Größenklasse und über 1000 Doppelsternen, im Wert von 19 EUR
Gesamtwert über 500 EUR, im Paketpreis nur 400 EUR (Sie sparen 20%) !
Gesamtgewicht des kompletten Teleskops mit Montierung und Zubehör: etwa 9 kg
Das können Sie mit dem Teleskop sehen
Wenn Sie aus der Stadt beobachten, MÜSSEN Sie den UHC-Filter (Ultra High Contrast) unbedingt ins Okular einschrauben. Dieser Filter lässt die Wellenlängen der beiden häufigsten ionisierten Elemente im Universum (Wasserstoff und Sauerstoff) durch, blockiert jedoch alle anderen störenden Lichtquellen (z. B. Quecksilber- oder Natriumdampflampen).
- Winter: Leicht zu finden ist der Orionnebel (M42) unterhalb der Gürtelsterne des Sternbilds Orion.
- Frühling: Der Kugelsternhaufen M13 am rechten Rand des Herkules-Vierecks.
- Sommer: Die hellen Nebelflecken im Sternbild Schütze (M8 Lagunennebel, M17 Omega-Nebel, M20 Trifidnebel u. v. a.).
- Herbst: Die Supernova-Überreste M27 (Dumbbell-Nebel) und M57 (Ringnebel).
Wenn Sie das Glück haben, unter einem dunklen Landhimmel zu beobachten, können Sie alle 110 Messier-Objekte und etwa 100 weitere NGC-Objekte erreichen. Einige Himmelskörper (Galaxien, Kugelsternhaufen, offene Sternhaufen) benötigen den UHC-Filter am dunklen Himmel nicht, während andere Objekte (planetarische Nebel, Supernova-Überreste, Emissionsnebel allgemein) mit UHC-Filter mehr Details zeigen. Probieren Sie einfach aus, wie sich die Sicht mit und ohne UHC-Filter verändert, nachdem Sie das Objekt gefunden und eingestellt haben!
Zwar nicht ideal für Mond und Planeten, doch mit diesem Teleskop können Sie auch diese Objekte beobachten – das Ergebnis wird Sie angenehm überraschen!
StarQuest Montierung - ungeahnte Funktionen
Die StarQuest ist eine leichte parallaktische Montierung mit manueller Nachführung. Die vollständig aus Metall gefertigte äquatoriale Montierung (kein einziges bewegliches oder tragendes Teil besteht aus Kunststoff!) ermöglicht das Nachführen der Himmelskörperbewegungen mit nur einem einzigen Motor. Darüber hinaus bietet die StarQuest noch weitere Pluspunkte:
- Beide Achsen sind um 360 Grad drehbar (zum Vergleich: Bei EQ1, EQ2 und NEQ2 hat die Deklinationsachse nur einen Verstellbereich von ±15 Grad).
- Die Montierung lässt sich für terrestrische Beobachtungen in azimutale Stellung kippen.
- Eine motorisierte RA-Nachführung ist optional anschließbar – sogar mit Autoguider-Eingang an der RA-Achse.
- Eine technische Rarität in dieser Preisklasse: Die Aufhängung der Schnecke übt dank eines Federsystems einen temperaturunabhängig konstanten Druck auf das Zahnrad aus.
- Im Winterbetrieb bleibt die Montierung nicht stecken.
- Im Sommerbetrieb hat das Zahnrad kein übermäßiges Spiel.
- Die Montierung ist ein echtes Transportwunder – sie lässt sich OHNE WERKZEUG in drei Teile zerlegen und passt sogar in einen Rucksack!
Und Fotografieren?
Ja, aber nicht mit Mobiltelefon! Deep-Sky-Objekte sind lichtschwach und benötigen daher längere Belichtungszeiten. Die Astrokamera PlanetPro178 mit 6,3 Megapixel Auflösung kann mit Belichtungszeiten von 1 Millisekunde bis zu 16 Minuten (!) gesteuert werden und bietet dank des hochsensitiven Sony Exmor IMX178 CMOS-Sensors eine hervorragende Empfindlichkeit. Das abgebildete Gesichtsfeld beträgt 8,4 mm. Mit dem 130/650-Newton-Teleskop entspricht das etwa 0,65 Grad – deutlich größer als der Monddurchmesser und ausreichend für die meisten Deep-Sky-Objekte. Wir empfehlen beide Versionen: sowohl die monochrome als auch die Farbkamera.